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Rollover-Unfälle sind mehr und mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Dabei ist die immer beliebter werdende Fahrzeugklasse der Sport Utility Vehicles (SUVs) und Vans aufgrund ihres hohen Schwerpunkts besonders kippgefährdet. In den USA sind Rollover-Unfälle inzwischen für jeden vierten Verkehrstoten verantwortlich. Conti hat der US-Verkehrsbehörde NHTSA eine integrierte Strategie zur Lösung des Rollover-Problems vorgelegt. Rollover-Situationen, das hat die Auswertung der NHTSA-Datenbank ergeben, sind in den meisten Fällen auf Fahrerfehler, Übermüdung oder Konsum von Alkohol zurückzuführen. In 80 Prozent der Todesfälle hatten die Wageninsassen keine Sicherheitsgurte angelegt. Deshalb ist Aufklärung entscheidend. Kommt es zu einer kritischen Situation, können aktive Sicherheitssysteme wie ABS und ESP dem Fahrer helfen, das Fahrzeug unter Kontrolle zu halten. Die Neuentwicklung Active Rollover Protection (ARP) als Systemerweiterung für ABS und ESP erkennt zusätzlich die Kippgefahr und reagiert mit stabilisierendem Bremseneingriff. Um eine kritische Situation erst gar nicht aufkommen zu lassen, umfasst das Sicherheitspaket von Continental auch Systeme zur Spurhaltung, die den Fahrer vor ungewolltem Verlassen der Fahrspur warnen (Lane Departure Warning System LDWS) oder sogar unterstützend in die Lenkung eingreifen (Lane Keeping System LKS). Das Elektronische Luftfedersystem (EAS) verringert mit seiner Möglichkeit, bei höheren Geschwindigkeiten automatisch den Schwerpunkt abzusenken, ebenfalls das Rollover-Risiko. Die Reifendruckverlust-Erkennung kann gefährliche Reifendefekte verhindern und so Rollover-Unfälle vermeiden. Alle diese Sicherheitssysteme wurden nicht entwickelt um die Physik auszureizen, sie sollen vielmehr bei Problemen helfen. Für den Fall, dass der Rollover-Unfall nicht verhindert werden kann, kommen die passiven Rückhalte- und Airbagsysteme des Conti-Sicherheitspakets zum Einsatz. Diese reduzieren, durch Rollover-Sensoren ausgelöst, die Verletzungsgefahr der Fahrzeuginsassen.
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