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Das Rekordexemplar aus Rheinböllen war ein moderner Hochleistungs- Rahmenbremssattel der neuesten Generation aus Aluminium - bestimmt für die BMW 7er-Serie. An Aluminium als Werkstoff war dagegen noch nicht zu denken, als der erste Bremssattel am 10. Mai 1965 in Rheinböllen vom Band lief. Damals benötigte Teves zusätzliche Produktionskapazitäten für die stark gestiegene Nachfrage nach Scheibenbremsen. Auch heute noch genießen hydraulische Bremskomponenten und -Systeme einen hohen Stellenwert bei Continental Teves: "Hydraulische Radbremse und Bremsbetätigung gehören auch in Zukunft zu unseren wichtigsten Standbeinen", erklärt Dr. Wolfgang Ziebart, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Continental AG. "Schon heute zählen wir nahezu alle namhaften Automobilhersteller der Welt zu unseren Kunden, und wir sind dabei, unsere Marktposition noch weiter auszubauen", so Ziebart weiter. Der Konzern stellt pro Tag rund 115.000 Bremssättel und 44.000 Bremszylinder her. Continental Teves ist damit Weltmarktführer bei hydraulischen Bremskomponenten und -Systemen. Rheinböllen? Ein Standort mit Industrietradition Bis 1988 kamen die Bremssättel aus der werkseigenen Gießerei. Sie stellte den ältesten Teil der Fabrik in Rheinböllen dar. "Wir blicken hier auf über 400 Jahre Tradition in der Metallverarbeitung zurück", sagt Werkleiter Reinhard Carmincke. "1598 wurde die Rheinböllerhütte erstmals urkundlich erwähnt." Zu Teves, heute zum Continental-Konzern gehörend, kam die Hütte 1965. Heute ist das Werk im Hunsrück mit rund 850 Mitarbeitern die größte Produktionsstätte für Bremssättel von Continental Teves. 7,8 Millionen Stück verlassen jährlich die Hallen. Dementsprechend bestimmen heute High-Tech-Fertigungsmethoden und moderne Formen des Managements die Produktion. Insbesondere die konsequente Einführung der Gruppenarbeit ab 1995 - verbunden mit Höchstwerten bei Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit - sorgen dafür, dass Rheinböllen heute konzernweit zur Spitzengruppe in Sachen Qualität gehört. Neben zahlreichen Auszeichnungen aller großen Fahrzeughersteller errang das Werk 1999 den Sieg in der Kategorie "Hervorragende Produktionsprozesse" im Wettbewerb "Fabrik des Jahres".
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